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Großes Bad oder kleines Bad? Ganz egal, denn Ihre neue Dusche aus Glas wird millimetergenau auf Ihre Einbausituation angepasst. Dafür ist ein präzises Aufmaß der Duschkabine entscheidend. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Dusche richtig ausmessen, damit die spätere Montage perfekt passt. Gestalten Sie Ihr Badezimmer als persönlichen Rückzugsort mit einer perfekt geplanten Glasdusche.
Für ein ausmessen der Duschkabine brauchen Sie nur wenige, aber wichtige Hilfsmittel:
einen Zollstock,
eine Wasserwaage
einen Bleistift
Unser Aufmassblatt (Downloads)
ein Telefon, falls Sie eine persönliche Beratung von Glasprofis möchten.
Um sicherzugehen, dass alle Maße korrekt erfasst werden, kann eine zweite Person beim Ausmessen hilfreich sein. Gemeinsam lassen sich die Werte einfacher und präziser aufnehmen. Zudem geht die Arbeit zu zweit oft schneller und spaßiger von der Hand.
Bevor Sie anfangen, den geplanten Bereich für die zukünftigen Glasdusche auszumessen, sollten Sie die Gegebenheiten Ihres Badezimmers genau betrachten:
Welche Fläche steht Ihnen für die Dusche zur Verfügung?
Wie ist die Beschaffenheit der Wände (tragfähig, eben, gefliest)?
Ist der Boden eben oder mit Gefälle ausgeführt?
Welche Größe und Form soll Ihre neue Dusche haben?
Möchten Sie die Dusche mit Türen oder offen gestalten?
1. Bereich festlegen
Bestimmen Sie genau, wo die Dusche installiert werden soll (Nische, Ecke oder freistehend).
2. Maße ermitteln
- Bei Ebenerdiger Dusche: Von der Wand bis zur jeweiligen Außenkante des "Nassbereichs".
- Bei Dusche mit Duschtasse: Von der Wand bis zur jeweiligen Außenkante des Nassbereichs und Höhe der Duschtasse.
- Bei Dusche mit Schrägschnitt: Die übrig gebliebene Breite und Höhe des Glases am Schnitt messen.
3. Achtung bei einem gefliesten Wandbereich
Messen Sie die Höhe und Breite des gefliesten Bereichs.
Merke: Die Fliesen müssen mindestens 3 cm über die zukünftige Glaswand reichen.
Wichtig: Skizzieren Sie alles auf unserem Aufmaßblatt, das Ihnen zum Download zur Verfügung steht.
Damit Ihre neue Wellness-Oase nicht nur komfortabel, sondern auch besonders sicher ist, werden alle Glaselemente aus hochwertigem Einscheibensicherheitsglas (ESG) individuell für Sie maßgefertigt. In unserem umfangreichen Sortiment finden Sie die passende Duschart für Ihr Badezimmer, von der Walk-in-Dusche über Nischendusche bis zur Eckdusche und viele weitere. Zudem profitieren Sie von den vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten unserer Glasduschen, etwa individuellen Schrägschnitten, ob Sie ebenerdig oder mit Duschwanne planen oder unterschiedlichen Beschlagsfarben, für eine perfekte Abstimmung auf Ihr Badezimmer.
Die Dusche ist einer der wenigen Momente am Tag, die ganz Ihnen gehören, ob als erfrischender Start in den Morgen oder zum Abschalten am Abend. Umso wichtiger ist es, dass dieser Bereich nicht nur funktional, sondern auch komfortabel gestaltet ist. Die richtigen Maße spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie sorgen für Bewegungsfreiheit, Sicherheit und ein rundum angenehmes Duscherlebnis.
Empfohlene Mindestmaße im Überblick:
80 × 80 cm
Sorgt für effiziente Nutzung
90 x 90 cm
Gilt als komfortabler Standard
120 x 120 cm
Für offene Walk-In Duschen um Spritzwasser im Duschbereich zu halten
150 x 150 cm
Für eine rollstuhlgerechte Dusche
Für die maximale Barrierefreiheit Ihrer neuen Dusche empfehlen wir Ihnen eine ebenerdige Walk-In-Dusche. Sie schenkt Ihnen maximale Bewegungsfreiheit und Ihrem Badezimmer weiterhin optische Offenheit. Die Glaswand aus ESG kann vertikal oder parallel an eine bestehende Wand montiert werden, damit können Sie Ihre Dusche ein- oder beidseitig uneingeschränkt zugänglich machen.
Die Duschkabine aus Glas schenkt Ihrem Badezimmer ein modernes Highlight. Letztlich ist die Größe Ihrer Duschkabine von Ihrer verfügbaren Fläche und Ihren Bedürfnissen abhängig. Wir fertigen unsere Duschen aus Glas millimetergenau an sowie auch auf die individuellen Gegebenheiten Ihres Badezimmers.
Wir empfehlen dennoch die oben genannten Mindestgrößen, da sie eine effiziente Nutzung ermöglichen und ein deutlich komfortableres Duscherlebnis schaffen. So genießen Sie im Alltag mehr Bewegungsfreiheit und spürbar höheren Duschkomfort.
Welche Duschart am besten in Ihr Badezimmer passt, hängt vor allem von der Raumaufteilung und Ihrem persönlichen Komfortanspruch ab:
Freistehende Dusche
Eignet sich besonders für großzügige Badezimmer mit viel Platz. Sie wird frei im Raum geplant und wirkt sehr modern und offen. Ideal, wenn die Dusche zum gestalterischen Highlight werden soll.
Walk-in-Dusche
Perfekt für ein offenes, barrierearmes Raumgefühl. Sie kommt ohne klassische Tür aus oder wird nur teilweise geschlossen und sorgt für einen besonders komfortablen Einstieg.
Nischendusche
Die optimale Lösung, wenn zwei feste Wände bereits eine Duschzone bilden. Sie nutzt den vorhandenen Raum effizient und lässt sich sehr platzsparend integrieren.
Eckdusche
Ideal für kleinere oder klassische Bäder. Sie nutzt eine Raumecke optimal aus und bietet trotz kompakter Maße eine vollwertige Duschlösung.
Am Ende gilt: Die beste Duschart ist immer die, die sich harmonisch in Ihren Grundriss einfügt und Ihren Alltag komfortabel unterstützt.
Welche Duschtür die richtige ist, hängt vor allem von Ihrem Badezimmer, dem verfügbaren Platz und der geplanten Duschart ab.
Schiebetür: Ideal für kleine Bäder, da kein zusätzlicher Schwenkbereich benötigt wird.
Falttür: Sehr platzsparend, da sie sich komplett zusammenklappen lässt – gut für enge Räume.
Drehtür: Klassische Lösung die nach außen öffnet, benötigt jedoch auch den Platz dafür.
Pendeltür: Lässt sich nach innen und außen öffnen und bietet flexible Nutzung bei mittlerem Platzbedarf.
Hebe-Senk-Tür: Besonders dicht und hochwertig, hebt sich beim Öffnen leicht an und schließt zuverlässig.
Ohne Tür (Walk-in): Offene, moderne Lösung für großzügige Bäder mit freiem Einstieg.
Damit die Dusche im Alltag komfortabel und funktional ist, sollten Sie folgende Punkte beachten:
Platzsituation: In kleinen Bädern sind Schiebe- oder Falttüren ideal, da sie keinen zusätzlichen Schwenkbereich benötigen.
Einstiegskomfort: Drehtüren oder Pendeltüren bieten einen besonders großzügigen Einstieg, benötigen aber mehr Bewegungsfläche.
Dichtigkeit & Qualität: Hebe-Senk-Türen schließen besonders zuverlässig und bieten ein hohes Maß an Dichtigkeit.
Damit eine Dusche später wirklich dicht und stabil eingebaut werden kann, kommt es weniger auf ein einzelnes Detail an, sondern auf das Zusammenspiel mehrerer Faktoren:
1. Exakter, tragfähiger Untergrund
Der Boden muss eben, fest und sauber abgedichtet sein. Unebenheiten oder Hohlräume führen später schnell zu Spannungen in Glas und Profilen.
2. Fachgerechte Abdichtung im Nassbereich
Besonders in den Übergängen zwischen Wand, Boden und Dusche ist eine durchgängige Abdichtung entscheidend (z. B. Dichtbänder und Verbundabdichtung). Hier entstehen die meisten Feuchtigkeitsprobleme.
3. Präzises Aufmaß
Wände sind selten zu 100 % gerade. Deshalb müssen Maße millimetergenau genommen werden, damit Glas und Profile später spannungsfrei sitzen.
4. Passende Befestigungssysteme
Unsere Beschläge, Dichtungen und Klemmprofile sind auf maximale Stabilität und Dichtigkeit ausgelegt. Sie sorgen dafür, dass die Dusche dauerhaft sicher sitzt und zuverlässig abdichtet, auch im täglichen Gebrauch.
5. Saubere Silikonfugen als Abschluss, nicht als Hauptabdichtung
Silikon dient ausschließlich als elastischer Abschluss. Die eigentliche Dichtigkeit entsteht durch das abgestimmte Gesamtsystem aus Glas, Profilen und Dichtungen.
6. Unterstützung bei Planung und Fragen
Wenn während der Planung oder Montage Fragen auftauchen, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit beratend zur Seite. Damit Ihre Dusche am Ende nicht nur passt, sondern auch langfristig zuverlässig funktioniert.
Kurz gesagt: Dichtheit und Stabilität entstehen durch präzise Planung, hochwertige Komponenten und eine saubere Umsetzung. Genau dafür sind unsere Systeme entwickelt!